Samstag, 30. Januar 2016

"Der Junge, der Träume schenkte" von Luca Di Fulvio

Cetta, Ein Mädchen voller Schönheit und Anziehungskraft wird zu Beginn ihrer Teenagerzeit vergewaltigt und wird schwanger. Daraufhin zieht ihre Mutter die Konsequenz daraus und bindet ihr für ein Jahr die Schulter zum Bein. Doch damit ist die gezeichnet fürs Leben. Mit ihrem Kind möchte sie dem Landleben entfliehen und steigt auf ein Schiff nach New York. Da sie kein Geld hat um es zu bezahlen schlägt sie sich mit Prostitution durch die Zeit. Für die Überfahrt schläft sie mit dem Kapitän und auch nach Ankunft ist sie in diesem Milieu gefangen. Doch auch wenn es zuerst scheint, sie sei die Hauptperson, falsch gedacht. Die Hauptperson ist eigentlich ihr Sohn Natale, wie sie ihn tauft. In den USA angekommen wird aus Nathale Christmas. Seine Mutter beginnt für eine Wohnung in einem Bordell zu arbeiten. Sie wohnen somit bei einem älteren Ehepaar die sich um ihn kümmern, wenn die Mutter auf der Arbeit ist. Nach dem Tod der beiden Personen ziehen sie in die Lower East Side, einem Ausländerviertel in New York. Eines schicksalhaften Tages findet er ein schwer verletztes Mädchen. Dieser Tag sollte das Leben beider von Grund auf verändern.



Die Schreibweise dieses Buches ist relativ anspruchsvoll, da einige Personen mehrfach den Namen wechseln. Mit den Gedanken muss man schon beim Buch bleiben und kann nicht einfach mal noch zu ganz anderen Sachen abdriften. Doch da die Geschichte sowieso die Augen ans Buch heftet heftet sie auch die Gedanken ans Buch und man kann die Welt um sich herum vollkommen vergessen. Natürlich sind die Gettos in New York keine idyllischen Landschaften und Gangster keine Fantasiewesen aber für Leute mit Vorliebe für Realismus statt Fantasie ist dieses Buch ein gefundenes fressen. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, denn die gesamte Sache mit einer schicksalhaften Liebesgeschichte.



Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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