Samstag, 30. Januar 2016

"Der Wind der Erinnerung" von Kimberley Wilkins

Emma ist eine berühmte Ballerina. Sie lebt mit ihrem Freund in London, doch beide sind zu sehr mit ihrem Beruf beschäftigt und leben somit oft aneinander vorbei. Kurz nachdem die Beziehung in die Brüche gegangen war wird Emma vom Pech nur gerade so angezogen. Bei einem schweren Sturz von der Treppe zieht sie sich schwere Knieverletzungen zu. Als man ihr mitteilt, dass sie nie wieder so tanzen können würde wie früher bricht ihre Welt zusammen. Da erfährt sie, dass ihre Großmutter, die Schöpferin eines großen Modeimperiums ihr eine große Farm vererbt hatte. Also reist sie nach Tasmanien um die Farm wieder in Schuss zu bringen und sie zu verkaufen. Doch so einfach ist die ganze Sache nicht, das Haus ist voller Kisten und Erinnerungen ihrer Großmutter. Als sie das Foto einer kleinen Familie findet stellt sie fest, dass das Kind starke Ähnlichkeit mit ihr hat, jedoch kann es auf keinen Fall ihre Mutter sein. Und so taucht sie in die Vergangenheit ihrer Großmutter ein und deckt erschreckende Ereignisse auf.

Das Buch ist in 2 Zeiten geschrieben, dank der zusätzlichen Erzählweise, welche direkt in der Geschichte von Beatie , Emmas Großmutter erzählt lässt sich das gesamte Buch mit einem spannenden Faden in logischer Staffelung einfach lesen. Die Erzählweise ist recht einfach und anspruchslos, dies passt aber gut zur Geschichte, denn hier sind die Zusammenhänge etwas komplizierter. Das cover ist gestaltet wie die Rückseite einer Postkarte, dies passt sehr gut zum Buch, denn es geht viel um Reisen, um verschwinden und um Rückkehr.
Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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