Samstag, 30. Januar 2016

"Die verborgene Sprache der Blumen" von Vanessa Diffenbaugh

Die 18-jährige Victoria wird vom Kinderheim in eine freie Wohngruppe verlegt. Sie kann für einige Wochen kostenfrei in dieser Unterkunft bleiben, danach muss die Miete zahlen. Jedoch fehlte jegliche Antriebskraft sich eine Arbeit zu suchen. Lieber riskiert sie ihre Obdachlosigkeit, als sich um irgendetwas zu kümmern.
Soweit kommt es auch, doch nach einigen Tagen im öffentlichen Park beginnt sie mit der Jobsuche. Sie hat Hunger und ernährt sich nur von stehen gelassenen Essensresten oder von Diebstahl. Ihr Weg führt sie in ein Blumenfachgeschäft. Dort bekommt sie eine Stelle und lernt eine unendliche Leidenschaft kennen.
Doch schon nach kurzer Zeit verändert eine bestimmte Begegnung ihr Leben von Grund auf.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach gehalten und unterstützt das Einfühlungsvermögen mithilfe vieler, treffender Beschreibungen. Der Leser taucht vollkommen in das Buch ein, kann etwas über die Sprache der Pflanzen lernen und spürt einfach vollkommen mit Victoria mit. Viele kleine Exkurse in ihre Vergangenheit in verschiedenen Pflegefamilien machen die Geschichte lebendig. Und das Ende der Geschichte raubt einem den Atem.
Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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