Samstag, 30. Januar 2016

"Die verlorenen Spuren" von Kate Morton

Dorothy Nicolsen Ist alt, sie lebt in einem Pflegeheim und befindet sich auf ihrem letzten Weg. Doch sie verbirgt ein Geheimnis hinter sich, die demenzkranke Frau fragt immer wieder nach Personen, mit denen die Pfleger im Pflegeheim, sowie ihre Töchter nichts anfangen können, sie wissen nicht über diese Personen sind, wo sie zu finden sind und was sie mit Dorothy zu tun haben.
Das Buch wechselt immer wieder zwischen den Zeiten, mal wird über die größte Tochter Laurel gesprochen, dann wird wieder über Dorothys Leben im Krieg erzählt.
Somit befindet sich der Leser in 2 Parallelwelten, die anfänglich miteinander nicht viel zu tun haben. Doch nach und nach wird das Rätsel gelüftet, Laurels Nachforschungen über Dorothys Vergangenheit, sowie die direkte Erzählung können anfänglich etwas verwirrend sein, doch dann, wenn der Leser glaubt, er wisse, was das Geheimnis ist setzt die Autorin noch eine Schippe drauf und etwas ganz unerwartetes wird erzählt und sofort wird alles klar.
Das Buch ist leicht geschrieben, ich meine von der Sprechweise. Die einzelnen Verbindungen zwischen verschiedenen Ereignissen sind manchmal etwas schwer nach zu konstruieren, der Mittelteil zieht sich ein bisschen, dafür ist das Ende umso mitreisender. Man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Ich gebe dreieinhalb von 5 Sternen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen