Samstag, 30. Januar 2016

"Ein Hund zu Weihnachten" von Greg Kincaid

Das örtliche Tierheim veranstaltet eine Aktion, bei welche die Hunde über die Weihnachtsfeiertage bei einer Gastfamilie weilen sollten. Danach können Sie wieder zurückgebracht werden. Der Sohn eines Kriegsheimkehrers erfährt von dieser Aktion und versucht seinen Vater eindringlich davon zu überzeugen, einen eigenen Gasthund aufzunehmen.
Der Autor hat es geschafft, mit dieser Geschichte wirklich einen Dank an alle ehrenamtlichen Helfer im Tierheim zusenden. Die Darstellung des Tierheim, sowie die Freundlichkeit und verständnisvolle Art der Tierpfleger sind wirklich super dargestellt. Auch die Geschichte ist mit dem fürs Thema nötigen Gefühl versehen. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten und somit kann das Buch innerhalb von kürzester Zeit „verschlungen“ werden.
Der einzige Kritikpunkt, welcher ich habe ist, dass die Darstellung des Autisten leider nicht ganz so originalgetreu dargestellt ist. Da ich viel mit solchen Erkrankungen zu tun habe kann ich dies meiner Meinung nach recht gut beurteilen. Ich bin der Meinung, dass die Darstellung leider recht oberflächlich gehalten wurde und nicht in der vollen Intensität auftritt. Diese Oberflächlichkeit lässt das ganze leider unrealistisch erscheinen, hier hätte man etwas mehr auch in die Tiefe der Sicht dieser Personen gehen sollen.
Doch trotzdem ist die Geschichte wirklich ganz ordentlich und einfallsreich dargestellt.
Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

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