Samstag, 30. Januar 2016

„Einen scheiß muss ich“ von Tommy Jaud

In diesem Buch erzählt Sean Bummel an Beispielen aus seinem Leben über  lassen, müssen und nicht müssen der Menschheit. Anhand von teilweise absurden Beispielen und teilweise interessanten Zusammenhängen bringt er seine Meinung dar und unterstützt den Leser dabei, das „Muss-Monster“ zu besiegen. Das Buch ist bis auf die letzten beiden Kapitel eine ausgezeichnete Unterhaltungslektüre. Der Schreibstil ist einfach, sodass die teilweise absurden Zusammenhänge nicht noch durch komplizierte Wörter unklar gemacht werden. Jedoch schreckt man sich teilweise, wie man solche Zusammenhänge überhaupt in Verbindung bringen kann. Daher ist dieses Buch auch mit teilweise satirischen Inhalten meiner Meinung nach strittig. Diese letzten beiden Kapitel ziehen sich auch ein bisschen, je doch die 1. paar Kapitel sind sehr kurzweilig und auch wirklich lustig. Mithilfe einer wunderbaren Einführung, durch eine persönliche Erfahrung wird es dem Leser einfach gemacht, in das Buch einzusteigen. Doch der rote Faden ist sehr dünn, er besteht lediglich aus dem Dasein eines kleinen Vogels, welche eine mittelgroße Rolle spielt. Doch in einigen Kapiteln rutscht er ziemlich in den Hintergrund, womit der Faden dann fast unterbrochen wird.
Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

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