Samstag, 30. Januar 2016

"Mein Leben davor" von Richard Mackenrodt

Bei einem gemütlichen Männerabend mit seinen Kumpels ereilt Alex plötzlich ein starker Kopfschmerz. Was er zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: er wird ihn nicht mehr los. Nachdem er vollends zusammengebrochen ist rufen seine Kumpels bei seinen Eltern an. Diese sollten eigentlich nichts von dem Geheimnis erfahren, dass sie Filme für Menschen über 18 Jahren anschauen/wollten. Somit sind sie aufgeflogen und Alex gilt vorerst als Verräter und Rufschädiger. Der Schmerz scheint aber kein Ende mitzunehmen, kein Arzt kann etwas finden oder ihm Medikamente geben, die wirksam sind. Nach einem Schulwechsel kommt er in eine Klasse, ein rothaariges Mädchen sitzt vor ihm. Durch sie rutscht er in die Drogenszene ab, weil er nur da wirksame Dinge gegen seinen Kopfschmerz bekommt. Irgendwann wird er in eine Entzugsklinik eingewiesen. Dort beginnt ein neuer Abschnitt seines Lebens.
Das Buch ist einfach nur Hammer, eine einfache Schreibweise lässt den Leser vollkommen im Buch versinken und in die Welt von Alex eintauchen. Wunderschöne Schauplätze einzelner Szenen und atemberaubende Beschreibungen lassen den Leser die Welt um sich herum vergessen. Mit der richtigen Mischung Humor, Ironie und Drama schafft der Autor ein Werk der Superlative zu schreiben.
Ich vergebe 5 von 5 Sternen

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