Samstag, 30. Januar 2016

"Scherbenmädchen" von Liz Coley

Angie ist 13, als sie entführt wird.
Plötzlich kehrt sie zurück und kann sich an nichts erinnern. Alle hatten sie für tot gehalten, doch jetzt kehrt sie zurück. Ihr Körper, eine Landkarte von Gefangenschaft und Misshandlung.
Der einstig angeheuerte Detektiv nimmt seine Arbeit wieder auf und macht schreckliche Entdeckungen.
Als auffällt, dass Angie von unerklärlichen Bewusstseinsstörungen geplagt wird und sie teilweise wörtlich genommen neben sich steht beginnt sie mit der Hilfe der Psychologin Dr. Grant eine langwierige Behandlungsphase. Doch sie ist ungeduldig, da kommt es ihr gerade recht, dass Dr. Grant von einer Behandlungsstudie zur Abschaltung gewisser Hirnbereiche weiß. Angie willigt ein. 
Sie beginnt eine Behandlung, die ich persönlich für ethisch fragwürdig halte, darum gibt dieses Buch eine super Vorlage für ethisch bezogene Diskussionen.
Dieses Buch lässt den Leser nicht wieder los, durch die einfache Formulierung liest es sich super leicht und lässt die Handlung wie im Film vor den Augen des Lesers ablaufen.
Durch dieses Buch zieht sich eine Spannung mit mehreren Höhepunkten, es ist dadurch sehr lebhaft und man kann es zwischendurch nur schwer zur Seite legen.
Ich würde dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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