Samstag, 30. Januar 2016

"Suna" von Pia Ziefle

Eine Familiengeschichte, die unter die Haut geht. In diesem Buch geht es um eine Mutter, die mehrere Kinder nach der Geburt nicht behalten will/kann/möchte. Das 1. bringt sie in ein Nonnenheim. Das 2. Kind gibt sie zur Adoption frei, denn sie ist als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen und kann sich eine längere Babypause nicht leisten, denn sonst würde sie abgeschoben werden. Da sie nur wenige Bruchstücke der deutschen Sprache verstehen kann/beherrscht macht das Jugendamt ziemlich unfaire Dinge mit ihr. Über ihren Kopf hinweg werden Dinge bestimmt, denn es wird darauf gebaut, dass sie nicht verstehen wird, welche Folgen diese Unterschrift mit sich bringen wird. Aufgrund eines Missverständnisses glaubt der Kindsvater des 2. Kindes, es sei gestorben. Doch dann kommt es zu einem Wunder.

Die Geschichte in diesem Buch ist sehr emotional, an der story liegt es auf jeden Fall nicht, dass mir das Buch nicht so ganz zusagen konnte. Doch die Schreibweise ist sehr schwierig und nimmt viel dieser Emotionalität weg. Auch die vielen, unkonventionellen Namen unterstützen das Verständnis in diesem Buch leider nicht. Aufgrund dessen konnte ich das Buch auch leider nicht fesseln, es wirkte eher langatmig. Doch das schöne Bild auf dem cover ist wirklich bemerkenswert. Und zur Geschichte passt es auf jeden Fall.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen