Dienstag, 15. März 2016

„Black Rabbit Hall“ von Eve Chase

Auf der Suche nach dem perfekten Hochzeitslocation ist Lorna nichts genug. Bis sie nach Cornwall zu einem alten, verfallenen Haus ans Meer fahren. Schon als sie das Haus mit ihrem Freund zum 1. Mal betritt wird sie magisch angezogen. Sie hält es für die perfekte Location doch er sieht nur die praktische Seite, das Haus ist als, verfallen und undicht. Und außerdem wohnt darin eine eigenartige alte Dame.
Knapp 3 Jahrzehnte früher geschieht auf einem Grundstück in Cornwall eine Tragödie von unglaublichem Ausmaß. Die Mutter von 4 Kindern stirbt und der Vater ist komplett überfordert.
Diese beiden Geschichten verknüpfen sich in dem oben genannten Buch. Die Autorin hat es geschafft den Schreibstil so anzupassen, dass man sich unglaublich gut in die einzelnen Geschichten hinein versetzen kann. Doch selbst der Gewinn ist alles eine Geschichte, das fügt sich so perfekt ineinander dass es meiner Meinung nach schon fast nicht mehr besser geht. Die unterschiedlichen Zeiten sind auch in verschiedene Schriftarten gehalten, das erleichtert die ganze Sache ungemein. Außerdem liegt so viel Gefühl in den einzelnen Szenen, dass man glaubt die Autoren hätte sie selbst erlebt. Hauptsächlich erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von den beiden Hauptcharakteren, Lorna und Amber. Der Epilog, sowie der Prolog sind auch wunderbar an die Geschichte angegliedert, der Prolog wirft einen Mittel in eine Szene und bis zur Hälfte des Buches ungefähr weiß man nicht, was sich genau zugetragen hat. Der Epilog klärt die allerletzten Fragen, die am Ende des Romans noch offen sind auch sehr gut.
Um noch einmal alles zusammenzufassen, die Geschichte ist sehr gefühlvoll erzählt und mit einer guten Mischung aus Humor gewürzt. Auch der Schreibstil ist wunderbar angepasst, also kann ich keine Kritikpunkte finden und somit komme ich zu einer Wertung von Klasse, 5 von 5 Sternen!

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