Mittwoch, 23. März 2016

„Das geheime Spiel“ von Kate Morton

Grace ist alt und hat ein bewegtes Leben hinter sich. Als eine Filmdarstellerin plötzlich auftaucht und sie darum bittet, über ihre Stellung als Dienstmädchen vor langer, langer Zeit zu berichten. Es soll ein Film über die Familie gedreht werden, bei welcher Grace die meiste Zeit ihres Lebens erst als Dienstmädchen und dann als Zofe gedient hat.
Das cover des Buches passt auf jeden Fall sehr gut zur Geschichte, man sieht darauf ein wunderschönes Bauwerk auf abgelegen im Land. Wenn man sich dieses Bild zu Hilfe nimmt kann man sich dank der sehr guten Beschreibung der Autoren die gesamte Gebäude wunderbar vorstellen. Die Geschichte an sich hat auch wirklich Potenzial, sie wird in 2 verschiedenen Zeiten erzählt die jedoch nicht gekennzeichnet sind, der Leser muss anhand der handelnden Personen von alleine herausfinden, wo er sich gerade befindet.
Der Schreibstil an sich ist in Ordnung, er ist verständlich, jedoch jetzt nicht vom Hocker, nach meinem Geschmack könnte hier noch mehr Gefühl bei der Erzählung die Geschichte deutlich auflockern. Ich empfinde die gesamte Sache als sehr nüchtern erzählt, was bei dieser story wirklich schade ist. Auch der gewisse Funke, dass es Buch zu einem Favorit machen könnte hat mir leider gefehlt.

Alles in allem kann man sagen, dass die Geschichte wirklich gut ist, jedoch fehlt der gewisse Funke und im Vergleich zu den anderen Bücher dieser Autorin dieses Buch deutlich weit hinten.
Deshalb kann ich auch leider nur 3 von 5 Sternen vergeben.

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