Sonntag, 24. April 2016

„Für einen Sommer und immer“ von Julie Leuze

Als Annika erfährt, dass sie in geraumer Zeit ihre Mutter verlieren wird packt ihre Koffer und flieht in ein Hotel. Mit dieser Fluchtreaktion beginnt ihr Leben, sich von Grund auf zu verändern. Das geschieht nicht nur durch eine einzigartige Liebe, sondern auch durch die Findung des selbst. Eigentlich ist sie kein Mensch für Entspannung, doch mit der Zeit beginnt sie die Kraft zu sammeln, die sie braucht um ihre Mutter auf ihrem letzten Weg zu begleiten.

Das Buch liest sich sehr leicht, was vor allem dem souveränen ist-Erzähler zu danken ist. Der Schreibstil ist durchgängig und leicht verständlich. Die Autorin beschreibt die Kulisse der Berge, sowie weitere schöne Dinge mit einem unglaublichen souveränen Händchen, was den Leser wirklich in die beschriebene Gegend befördert. Die Thematik an sich ist nicht gerade die einfachste, doch durch diese eben beschriebenen, einzigartigen Beschreibungen, welche man auch auf Gefühle der handelnden Personen beziehen kann wird die Stimmung deutlich aufgelockert.
Leider fehlt es der einen oder anderen Stelle an einem Highlight, was den Leser wirklich vom Buch überzeugt. Es fehlt mir auch der gewisse Funke, der bei einem Buch meiner Meinung nach unbedingt überspringen muss, damit man der erzählenden Person die Geschichte abkaufen kann.

Um alles zusammenzufassen, ist das Buch ein gutes Buch für zwischendurch. Es liest sich sehr leicht und beinhaltet wunderbare Kulissen. Es fehlt jedoch ein Highlight.

Deshalb kann ich leider nur 3 von 5 Sternen vergeben.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen