Dienstag, 12. April 2016

„Heute sind wir Freunde“ von Patrycja Spychalski

Eine nach zu schreibende Klausur, fünf Schüler, die nicht unterschiedlicher sein könnten und das Unwetter des Jahrhunderts.
Eine Nacht in der Schule eingesperrt, was würdest du tun? Diese Frage wird im oben genannten Buch mithilfe einer wunderschönen Geschichte beantwortet.

Aufgrund eines starken Unwetters kann die Schule es nicht verantworten, die Kinder nach Hause zu schicken. Jedoch herrscht nicht gerade helle Begeisterung, über die Tatsache, dass sie auf unbestimmte Zeit in der Schule festsetzen werden. Bei einem Fluchtversuch geschieht ein Unglück. Der Lehrer ist dazu gezwungen, mit dem Verletzten in die Notaufnahme zu fahren. Die anderen lässt er in der Schule zurück. Sie denkt jedoch nicht daran, den Hausmeister über ihre Anwesenheit zu informieren und so verbringen sie eine aufregende Nacht, alleine im Schulhaus.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, denn dieses Buch ist auch für junge Jugendliche gedacht. Die Autorin hat es geschafft, etwas mehr als 300 Seiten mit einer einzigen Nacht zu füllen. Und das ist in keinster Weise und an keinster Stelle langweilig. Es steckt meiner Meinung nach sehr viel Herzblut in dieser Geschichte, was sehr deutlich sich bemerkbar macht.

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass wir Arbeitsstelle noch etwas mehr Gefühl gewünscht habe, gerade beim ersten Kuss und dann gerade derartig prägnante Stellen.

Um noch einmal alles zusammenzufassen, die Zielgruppe, junge Erwachsene wird auf jeden Fall angesprochen und sehr gut unterhalten. Lediglich etwas mehr Gefühl hätte teilweise da sein können.

Aufgrund dessen vergebe ich 4 von 5 Sternen!

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