Donnerstag, 5. Mai 2016

„Ab in die Dertschi!“ Von Ralf Caspers und Ulrich Hoffmann

Eine Familie mit Kindern kann das Schönste auf der Welt sein. Doch in jedem Familienleben gibt es Pannen, die man am liebsten vermeiden würde. In der Situation fühlte sich schlecht an aber im Nachhinein, viele Jahre später blickt man mit ganz anderen Augen auf die Situation zurück. Genau um solche Geschichten dreht sich das Buch mit dem oben genannten Titel.

Der Schreibstil in den einzelnen Geschichten ist unterschiedlich, das liegt vielleicht daran, dass 2 verschiedene Autoren am Buch gearbeitet haben. Das muss nicht schlecht sein, denn es bietet Abwechslung. Einige Geschichten des beinhalten einen relativ trockenen Humor, der super gut dazu passt. Auch Geschichten für gefühlvolle Herzen sind dabei was noch mehr Abwechslung bringt. Kleinere Zeichnungen untermalen die einzelnen Geschichten. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Überschrift der einzelnen Kapitel die zu viel verrät. Bei einigen erfährt man erst in den letzten Sätzen, dass die Überschrift mit der Geschichte überhaupt zu tun hat. Das bringt auch noch etwas Spannung in die ganze Sache, denn gerade Spannung ist etwas, das in einer Sammlung von Kurzgeschichten häufig zu kurz kommt.

Das Buch hat mir im allgemeinen sehr gut gefallen, jedoch muss für mich im Buch immer ein gewisser Funke überspringen um eine 5 Sterne Bewertung zu erhalten. Dieser ist jedoch leider nicht übergesprungen und daher kann ich leider mit einem traurigen Auge nur 4 von 5 Sternen geben, was ich trotzdem als eine sehr gute Bewertung sehe. Gerade auch die 2 unterschiedlichen Schreibstile sind nicht jedermanns Sache, aber das ist für jeden individuell.

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