Dienstag, 10. Mai 2016

„Das Haus der verlorenen Kinder“ von Linda Winterberg

Ein kleines, verschlafenes Dorf in Norwegen, eine unzertrennliche Freundschaft und ein schreckliches Schicksal. Das sind die 3 Hauptzutaten des oben genannten Romanes. Er beinhaltet die Geschichte von Lisbeth und Oda. Seit Kindertagen sind sie unzertrennliche Freunde doch was sie nicht wissen: mit der Besetzung ihres Dorfes durch die deutschen wird sich ihr Leben für immer verändern.

Der Schreibstil dieses Buches ist einzigartig. Er passt sich entsprechend der beiden unterschiedlichen Zeitformen, über welche die Geschichte erzählt wird an. Die Geschichte im Buch ist sehr einfühlsam geschrieben und lässt nur wenige Augen trocken. Auch die wunderschöne Landschaft Norwegens findet ihren Platz im Buch. Auch diese Szenen hat die Autorin unglaublich gut geschrieben, denn man befindet sich mitten im Geschehen, trotz des auktorialen Erzählers.
Für schwache Nerven ist dieses Buch aber nichts, denn die beiden Zeitformen machen das Buch unglaublich spannend und man fühlt auch wirklich mit.

Wie mit dem Nachwort der Autorin entnehmen kann ist die Geschichte frei erfunden, jedoch die Hintergründe existierten wirklich, gerade die sogenannten „Lebensbornheime“, in welchen ein Teil der Geschichte spielt existierten wirklich und ich muss sagen, ehe ich dieses Buch gelesen habe wusste ich nichts von diesem weiteren Schatten, welcher immer noch Auswirkungen auf Menschen haben kann, wenn sie immer noch nach ihren Wurzeln suchen.

Da ich dieses Buch wirklich „verschlungen“ habe, die Geschichte sehr gut erzählt wurde und die wahren Hintergründe der Geschichte einzigartig gut erläutert worden vergebe ich unglaubliche 5 von 5 Sternen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen