Mittwoch, 29. Juni 2016

„Das Orchideenhaus“ von Lucinda Riley

 Wenn der Kreis des Lebens sich schließt


Als Julia ihren kleinen Sohn und ihren Mann bei einem Autounfall verliert bricht ihre Welt zusammen. Hals über Kopf bricht sie mit ihrer Schwester nach England auf. Dort bezieht sie ein düsteres Haus, weil sie die Anwesenheit ihrer Nichten und Neffen nicht ertragen kann, sie erinnern sich zu sehr an ihren eigenen Sohn. Doch mit ihrer Rückkehr nach England beginnt die Vergangenheit ihre düsteren klauen um die Geschwister zu legen.

Ein altes Haus ist das Hauptobjekt dieser Geschichte, um es ranken sich die ganzen Geschichten. Die Darstellung ist sehr gut gelungen, der Leser kann sich alles bildlich wunderbar vorstellen. Der Schreibstil passt sich der im Kapitel verwendeten Jahreszahl an und entspricht auch immer der Gesellschaftsschicht welche gerade die Handlung bestimmt. Einige der Charaktere bringen auch zwischendurch mit Sarkasmus und Humor eine Auflockerung, denn gerade das Buch aufs Ende zugeht wird die Geschichte wirklich emotional. Auch die ein oder andere Träne wird der Leser vergießen.

Dieses Buch hat mir eigentlich gut gefallen, doch irgendwie hat mir am Ende des Buches auch wenn sich der Kreis in einem einzigartigen Happy End schließt irgendetwas gefehlt. Es ist einfach ein typischer historischer Roman ohne sich von seinen Artgenossen abzuheben. Aufgrund dessen kann ich leider nur 4 von 5 Sternen vergeben.

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