Samstag, 4. Juni 2016

„Dem Himmel entgegen“ von Katja Maybach

Eine Familie und eine große Leidenschaft

Als Emmanuelle einen grässlichen Fehler begeht nimmt das Unheil seinen Lauf. Ihr Freund ist Halbjude und Pilot bei der Luft Hansa. Im Deutschland zu Beginn des 3. Reiches war natürlich seine Stellung nicht gerade die beste. Mit ausgefuchste Mittel brachte man ihn um seinen Job und Emmanuelle wurde benutzt, als Lockvogel. Zu dieser Zeit war sie schwanger, wollte es ihm eigentlich erzählen doch immer war etwas anderes wichtiger. Dann beginnt der Stein mit der Aufschrift Unheil zu rollen.

Der Schreibstil der Autorin ist gut gehalten, das Buch wird in verschiedenen Zeitformen erzählt. Jedes Kapitel trägt die Überschrift der haupthandelnden Person sowie des befindlichen Ortes und einer Zeitangabe. Zur Orientierung ist das durchaus angebracht und gut gemacht.
Die story an sich ist auch ideenreich, facettenreich und interessant. Jedoch fehlt mir irgendetwas, der letzte Funke, welcher mich von einem Buch vollends überzeugt es leider nicht übergesprungen, da hätten diverse Szenen doch noch etwas natürlicher rüber kommen können, manchmal gab es schon etwas konstruierte Stellen.
Das Ende rundet das Buch aber vollkommen ab und daher haben wir eine solide Leistung für welche ich 4 von 5 Sternen vergeben kann.

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