Mittwoch, 8. Juni 2016

„Der Himmel über Tasmanien“ von Tamara MacKinley

Eine Geschichte über die Heimkehr

Lorelei wuchs gut behütet bei ihrer Tante auf. Sie ahnt nichts von ihren Geheimnissen. Clarice ist eine stolze Frau und hat alles diskret für sich behalten. Als jedoch der Brief eines renommierten Pferdezüchters eintrifft, welcher im mitteilt, dass sie aus seinem Hof ein Pferd zur Ausbildung stehen hat wächst der Wunsch in ihr, nach Tasmanien zu gehen und sich mit dem Pferd bekannt zu machen. Eigentlich ist das Pferd im Endeffekt nur eine sehr gute Begründung für sie, denn die Heimkehr hatte sie sich schon lange gewünscht, doch sie ahnt nicht, was für einen Stein sie damit ins Rollen bringt…

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, die Landschaften, sowie die Gefühle der Hauptcharaktere wurden sehr gut rüber gebracht. Jedoch sind die Zeitsprünge meiner Meinung nach unzureichend gekennzeichnet, es springt hin und her, man hat nie eine Angabe wo man gerade ist, das muss man sich aus den Namen ableiten. Ich finde dies sehr schwierig, denn es behindert den Lesefluss und macht das Buch irgendwie unvollständig.
Die story an sich ist eigentlich ganz gut, sie wird jedoch häufig ziemlich konstruiert, gerade mit dem Verhalten von Gwen.

Aufgrund dessen kann ich leider nur 3 von 5 Sterne vergeben.

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