Freitag, 24. Juni 2016

„Vollidiot“ von Tommy Jaud

Wenn ein Mann alleine lebt…

Simon ist Kundenberater bei einem Telekommunikationsunternehmen. Seinen Job mag er nicht sonderlich, die Abende in den Kneipen jedoch umso mehr. Oft kommt es deshalb vor, dass er sich vielleicht ein bis 2 Gläser zu viel gönnt und dann Sturz betrunken dumme Dinge tut. Jedoch muss ich sagen, dass er auch ohne den Konsum von Alkohol nicht die hellste Leuchte am Kerzenständer ist. Dieses Buch zeigt, was in einem Band vorgeht, was er denkt und was er fühlt.

Der Schreibstil passt sich der Art des ich-Erzählers an. D.h. oft werden verschlungene Gedankengänge in komplizierte Satzkonstrukte gepresst, so das man einen Satz mehrfach lesen muss um ihn zu verstehen. Auch deshalb braucht man einige Zeit um sich in dieses Buch hinein zu finden. Bei mir hat es leider etwas länger gedauert, ich habe mich erst nach der Hälfte mit diesem Buch anfreunden können. Zeitweise war ich kurz vorm Abbruch, denn diverse Gedankengänge des Erzählers beinhalten Informationen, die kein Mensch wissen möchte. Auch kommt es teilweise ziemlich doof, wenn er sich wieder über irgend eine banale Sache aufregt. Natürlich weiß ich, dass diese banalen Dinge eben das sind, was das Buch ausmacht. Mein Geschmack trifft es jedoch leider nicht und ich mag eigentlich humoristische Bücher sehr gerne. Ich finde auch, dass das cover nicht wirklich zum Inhalt des Buches passt ich hätte da nicht einfach nur 2 Beine abbilden lassen sondern vielleicht eben wieder Schreibstil dem Icherzähler ein angepasstes Chaos.

Da mich dieses Buch leider nicht überzeugen konnte kann ich 3 von 5 Sternen vergeben.

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