Freitag, 15. Juli 2016

„Für immer und einen Tag“ von Amanda Brooke

Die Zukunft selber schreiben

Emma hat einen Tumor im Kopf. Zuerst besiegt sie den Kampf gegen den Krebs, doch dann kehrt er zurück. Und das in äußerst aggressiver Form. Gemeinsam mit ihrer Familie kämpft sie um ihr Leben. Um einen Platz an einer Studie, doch ehe diese beginnen kann kommt alles anders als man denkt. In der Zeit zwischen beiden Behandlungen hat sie immer wieder epileptische Anfälle die sie in eine andere Welt katapultieren. Irgendwann beginnt sie die Zukunft, die ihr nicht ermöglicht werden kann mithilfe eines Buches, dass sie selbst schreibt zu erleben.

Der Schreibstil ist wirklich passend zum Buch, nicht zu anspruchsvoll, aber auch nicht so einfach. Durch unterschiedliche Schriftarten findet man sich sehr gut zwischen den Welten zurecht. Wie die Autoren in der Danksagung schreibt, wurde sie durch den Tod ihres Sohnes zu diesem Buch inspiriert, die Umsetzung gefällt mir wirklich gut und ich zolle ihr großen Respekt für die Erschaffung dieses Romanes. Es sind sehr viele Gefühle zwischen diesen Buchseiten und deshalb glaube ich, dass das Buch auf jeden Fall für Leute gemacht ist, die ein bisschen emotionale Bücher sehr gerne mögen, für Leute die Emotionen nicht in ihren Büchern haben wollen ist dieses Buch definitiv nicht geeignet. Auch für Menschen mit schwachen Nerven ist gerade das Ende bestimmt sehr hart, denn dort sind unglaubliche Emotionen zu finden. Von der Art kann man das Buch ein kleines bisschen mit dem Roman „Agnes“ von Peter Stamm vergleichen, von der Art also gemeint ist der Aufbau und das Spielen der Geschichte in beiden Welten sind sich die beiden Romane wirklich ähnlich, doch in diesem Buch sind vielmehr Emotionen und Gefühle zu finden als bei „Agnes“.

Da ich von diesem Buch wirklich überzeugt und begeistert bin freue ich mich, großartige 5 von 5 Sternen zu geben.

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