Montag, 25. Juli 2016

„Glücksfaserrisse“ von Gabriele Popma

Aus dem Leben einer Familie…

Dieses Buch ist die Fortsetzung des Romanes „Umwege zum Glück“.

Einige Jahre später…
Alexander, Corinna, Gerhard und Sandra sind eine ganz normale Familie, eigentlich. Alex sitzt nämlich im Rollstuhl, er ist querschnittsgelähmt und kann somit nicht laufen. Und genau dieses Handikap steht in diesem Roman im Vordergrund. Gerhard steht kurz vom Abitur und hat hin und wieder mal diverse Probleme mit dem anderen Geschlecht. Sandra ist 10 Jahre alt. Sie beginnt wie ihre Klassenkameraden auch mit der Phase der Pubertät. Da bleiben auch heutzutage leider alltägliche Dinge wie Mobbing nicht lange auf sich warten. Und die Ehe von Corinna und Alexander wird auf eine harte Probe gestellt, denn irgendjemand hat es auf Alex abgesehen und versucht ihm das Leben schwer zu machen.

Der Schreibstil dieses Buches ist recht einfach und somit sehr flüssig zu lesen. Aufgrund vielseitiger und zugleich sympathischer Charaktere wird dieser Roman auch keineswegs langatmig, sondern bleibt dauerhaft interessant und spannend. Die tolle Darstellung der Gefühle der einzelnen Charaktere und extra zu erwähnen, die lobenswert ausgedrückten Gefühle der Rollstuhlfahrer in diesem Buch machen den Roman zu einem emotionalen Erlebnis ohnegleichen.

Wenn die Darstellung von Menschen mit Handikap in jedem Roman so gut gelingen würde mich in diesem könnte sich die Einstellung der Bevölkerung dieser Welt der Bezug auf diverse Randgruppen deutlich verändern. Ich beziehe mich hiermit nicht nur auf Menschen mit Handikap, sondern auch auf Drogenabhängige, Migranten oder homosexuelle. Da ich auch sonst keinerlei Kritikpunkte finden kann vergebe ich einzigartige 5 von 5 Sternen!

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