Freitag, 5. August 2016

„Auf der Suche nach dir“ von Greta Hansen

Wenn das Schicksal es nicht immer gut meint…

Die Protagonisten dieses Romanes wuchs ohne Mutter in der französischen Provinz auf. Man hat ihr alle Jahre ihrer Kindheit erzählt, ihre Mutter sei tot. Sie lebt bei ihrem Vater und ihrer Tante, die nach einem hässlichen Skandal bei Ihnen eingezogen war. Ihre Tante ist nicht begeistert, als sie die Leidenschaft zur Fotografie in sich entdeckt. Durch diesen Job lernt sie Robert kennen, einen Journalisten. Die beiden lieben sich heiß und innig und können nicht ohne einander leben. Als er dann die Titan besteigt, um einen Bericht über ihre Jungfernfahrt zu verfassen kehrt er nicht zurück. Dieser Punkt eröffnet in ihrem Leben eine schicksalhafte Wendung. Und es soll nicht die letzte gewesen sein…

Der Schreibstil in diesem Buch ist derzeit angefasst, in welcher das Buch spielt (ca. um das Jahr 1900). Die Geschichte beschreibt das schicksalhafte Leben einer vermeintlichen Witwe eines Titanenopfers sehr gut, die Gefühle sind sehr gut dargestellt, wodurch der Leser die Handlungen der Protagonistin nachempfinden kann. Die historischen Aspekte spielen diesem Buch eine sehr große Rolle, die Vergänglichkeit vor allen Dingen. Damit meine ich nicht nur die Vergänglichkeit des Seins, sondern auch die Vergänglichkeit des erschaffenen.
Ich muss jedoch sagen, dass das Ende leider etwas unrealistisch wirkt, denn meiner Meinung nach hätte der Verlauf der Handlung ist anders erfordert. Das ist jedoch persönlicher Geschmack und die Autorin hat dieses Ende bestimmt nicht unbeabsichtigt verwendet.

Dieses Buch ist eine solide Leistung, mit einer Geschichte die zur Entspannung und zum versinken einlädt. Jedoch ist der gewisse Funke der für 5 Sterne einfach da sein muss leider nicht übergesprungen, weshalb ich leider nur 4 von 5 Sternen vergeben kann. Aber trotzdem eine wirklich lobenswerte Leistung und vor allem lesenswert!

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