Samstag, 27. August 2016

“ Mein GI für einen Sommer“ von Paula Dreyser

 2 Freundinnen mit ähnlicher Geschichte in anderen Umständen


Mainz, 1975: ein Teil Deutschlands wird von den USA besetzt. 2 Freundinnen haben sich jeweils einen Amerikaner geangelt. Die eine hat ihre Familie darüber unterrichtet und ihre Beziehung wird gebilligt, die andere hat ihrer Familie nicht darüber unterrichtet, denn sie weiß, dass sie niemals die Erlaubnis dafür bekommen würde. D.h. muss auch immer darauf aufpassen, dass niemand sie mit ihrem Freund sieht, der sie ihre Eltern verraten könnte. Genau diese Umstände machen die Beziehung erst interessant, denn es ist doch immer etwas Nervenkitzel dabei, ein öffentliches Lokal zu besuchen ohne der Gefahr zu begegnen, verraten zu werden.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten und das Buch daher zum zum entspannen. Es ist auch keine lange Geschichte, es sind lediglich ca. 145 Seiten zu lesen. Die Geschichte hat große Ähnlichkeit mit einem anderen Roman derselben Autorin, daher kann es sein, wenn man ihn gelesen hat, dass einem die Geschichte vorkommt, als hätte man sie schon gelesen. Meiner Meinung nach müsste auch in den wörtlichen Reden der Amerikaner die Grammatik anders dargestellt werden, denn sie sprechen perfektes Deutsch und können eigentlich noch nicht so lange in Deutschland stationiert sein, der das Lernen der deutschen Sprache ist damals wie heute nicht sehr leicht. Das macht leider einige Stellen des Buches etwas unrealistisch.

Damit die Geschichte trotzdem wirklich gefesselt hat und ich sie innerhalb kürzester Zeit gegeben habe vergebe ich einzigartige 4 von 5 Sternen!

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