Samstag, 20. August 2016

„Vielleicht morgen“ von Guillaume Musso

Wenn du die Zukunft verändern könntest…

Vor genau einem Jahr starb Mathews Frau bei einem Unfall. Sie war eine angesehene Chirurgin und er ist ein Philosophieprofessor. Gemeinsam haben sie eine kleine Tochter, Emily. Um nach dem Tod seiner Frau das Haus finanziell halten zu können musste er einen Teil vermieten, so kommt es, dass doch wieder eine Frau in seinem Haus liegt, doch es hilft ihm, dass sie offen zu ihrer Homosexualität steht und er weiß, dass sie nicht versuchen wird an ihn heranzukommen. Doch als er einen gebrauchten Laptop kauft kann er plötzlich Verbindung zur Vergangenheit herstellen…
Emma ist eine bekannte Sommeliere bei einem bekannten Restaurant. Sicherlich ist sie nicht sehr stabil, bekommt Mittel gegen Angst und Antidepressiva. Als plötzlich auf ihrem Laptop E-Mails empfangen werden, mit denen irgendetwas nicht stimmen kann. Deshalb konsultiert sie den Praktikanten des Restaurants, bis beide in Zukunft in ihren Händen liegen haben…

Der Schreibstil ist nicht der einfachste und die Geschichte erfordert geistige Abwesenheit. Es ist kein Buch für den schnellen Sommerurlaub am Strand und die Seele baumeln zu lassen, es ist ein Buch das volle Aufmerksamkeit auf sich benötigt, um der Handlung zu folgen. Der Anfang läuft eher holprig, der Leser hat lange das Gefühl, nicht in die Geschichte hinein zu finden. Viele meiner Bekannten haben dieses Buch abgebrochen, ihm wegen diesem Gefühl. Ich aber sage, dass das Buch zum Ende hin eine Fahrt aufnimmt und lange nicht mehr so langweilig erscheint wie am Anfang. Einen bleibenden Eindruck hat das Buch auf jeden Fall bei mir hinterlassen, so unwirklich die Geschichte in der Mitte erscheinen mag, so bestätigen doch Ausnahmen die Regel oder nicht?

Um noch einmal zusammenzufassen, die Geschichte beginnt schleppend, bleibt man aber eisern am Buch dran hinterlässt es einen bleibenden Eindruck und lädt Nachdenken ein. Irgendwie das gewisse etwas gefehlt, ich bin ein Mensch, ich benötige den besonderen Funken, quasi die Seele des Buches muss ich erkennen das, war bei diesem Buch mir leider nicht möglich, aufgrund dessen vergebe ich 3,5 von 5 Sternen!

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