Montag, 5. September 2016

„Familie der geflügelten Tiger“ von Paula Fürstenberg

Die Geheimnisse der DDR

Als Johanna eines ihre Mutter besucht erfährt sie, dass er lange verschollen geglaubten Vater eine Nachricht für die auf dem Anrufbeantworter hinterlassen hat. Nachricht veranlasst Johanna dazu, nach ihm zu suchen. Sie ruft die Nummer an, von welcher aus die Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen wurde. Auch nicht ihr Vater geht ans Telefon, sondern ihre Halbschwester. Johanna erfährt, dass ihr Vater mit Krebs im Endstadium im Krankenhaus liegt. Sie entscheidet sich, ihn zu besuchen. Denn irgendetwas an der Geschichte bereits das Verschwinden ihres Vaters kann nicht stimmen. Johanna beginnt Nachforschungen anzustellen, welche sie noch in Schwierigkeiten bringen werden.

Der Schreibstil in diesem Buch ist interessant gemacht, denn es besteht nicht nur aus der Geschichte, welche mithilfe eines auktorialen Erzählers dem Leser dargestellt wird, sondern auch aus Stasiprotokollen. Doch nichts ist wie es scheint, dass wir merken, wenn jedes Buch selbst lest. Ich habe jedoch auch einige Kritikpunkte, denn das Buch endet abrupt und es sind viele Fragen noch offen. Fragen, meiner Meinung nach dringend nach einer Antwort geschrieben haben. Es lässt mich leider etwas ratlos zurück.

Um alles zusammenzufassen, das Buch ist wirklich sehenswert, jedoch muss man sich im klaren sein, dass das Buch sehr. Endet mit vielen offenen Fragen. Es bleibt viel Interpretationsspielraum für den Leser. Deshalb vergebe ich wunderbare 3 von 5 Sternen.

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