Montag, 31. Oktober 2016

„Honigmilchtage“ von Julia Rogasch

Wie klein die Welt sein kann …

Carla ist komplett unglücklich ihrem Job, sie arbeitet als Vertreterin einer Medikamentenfirma im Außendienst. Von Pünktlichkeit hält sie nichts manchmal oder meistens erscheint sie lediglich zu ihren Außenterminen, vom Büro hält sie sich weitestgehend werden. Bis er jemand einen Ratgeber schenkt. Dieser Ratgeber veranlasste dazu mit der entsprechenden Autorin über ihre Lebenssituation per E-Mail zu kommunizieren. Als dann ihr Mann Julius einen Zusammenbruch erleidet, an diesem Tag, an welchem sie ihren Job gekündigt hat verändert sich ganz plötzlich ihr Leben …

Der Schreibstil dieses Buches ist sehr angenehm zu lesen, man kann mit der Gedanken von Zeit zu Zeit auch abschweifen und kommt trotzdem im Buch immer weiter, denn wie es der Zufall will ergeben sich Konstellationen, mit denen keiner gerechnet hätte.
Ich muss aber sagen, für meinen Geschmack hat hier das Schicksal und der Zufall überhand genommen, denn es gibt noch mehr Menschen auf der Welt, als die handelnden Personen im Buch. Mir hat auch leider einiges an Emotionen gefehlt, bis zur Mitte des Buches fand ich es wirklich perfekt, doch irgendwann wurde es zu viel Zufall und zu berechenbar. Leider konnte das Ende meiner Meinung nach das Buch auch nicht vollkommen abrunden, ich hätte erwartet, dass Vorhaben, die noch angeschnitten wurden, im letzten Kapitel, dass diese zumindest noch umgesetzt werden würden. Schade.

Das Buch hat super angefangen, Abende jedoch deutliche Defizite aufgewiesen. Ich kann traurigerweise nur 3 von 5 Sternen vergeben. Dies ist aber trotzdem eine tolle Bewertung, das schafft auch nicht jeder ;)

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