Sonntag, 23. Oktober 2016

„Professor Heimlich und die Farbenleere“ von Mortimer M. Müller

Ein satirischer Roman, der seinesgleichen sucht

Professor Heimlich Wissenschaftler. Er erforscht Sinn und Unsinn. Als er zu einem speziellen Fall der Polizei gerufen wird, seine Fachexpertise gebraucht wird. In Hamburg in einer Gasse befinden sich plötzlich Flecken, komplett ohne Farbe. Außerdem liegt dort eine kleine Harfe, an der Stelle, der Farbenleere scheint ein Troll ursprünglich seine Kompositionen vorgetragen zu haben. Doch vom Troll fehlt jede Spur. Schnell tauchen weitere Flecken auf, die Ermittlungen verlaufen immer wieder in neue Richtungen, Verdächtigungen etc.

Dieses Buch enthält kein konventionelles Konzept, es ist ein Konzept voller Satire. Sinn und Unsinn spielen eine sehr große Rolle in diesem Buch, was dazu anregt, mal selbst über den Sinn und den Unsinn nachzudenken. Der Anfang verlief vom Lesefluss gesehen schleppend, aber als ich dann im Buch und in der Geschichte drin war gab es kein Halten mehr. Es liest sich dann sehr gut  und hat mich wirklich unterhalten. Es ist jedoch kein Buch für zwischendurch, kein Buch zum abschalten, man benötigt volle Konzentration, um der Geschichte folgen zu können. Viele Zusammenhänge werden erst am Ende der Geschichte klar, was manchen vielleicht verunsichern könnte. Hat man Jedoch das Ende erreicht man wirklich begeistert, also zumindest mir ging es so.

Um noch einmal zusammenzufassen, klappt andere Dinge, die mich gestört haben, aber diese sind Geschmackssache und ich ansonsten wirklich begeistert war kann ich guten Gewissens 4,5 von 5 Sternen vergeben. Das Buch ist auf jeden Fall für jeden zu empfehlen, mal was komplett unkonventionelles lesen möchte.

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