Montag, 21. November 2016

„Das Erbe der Wintersteins“ von Caroline Rath

Wenn die Vergangenheit in der Gegenwart präsent ist

Celine erhält von ihrem Vater den Auftrag, das alte Familienanwesen renovieren zu lassen. Sie soll über die Bauzeit im alten Bootshaus auf dem Grundstück der Villa Winterstein wohnen. Sie liebt dieses alte Haus, sie ist hier aufgewachsen, genauso wie ihre Vorfahren. Da trifft es sich gerade gut, dass ihr Freund Albert eine Fotostrecke über Gärten machen soll. Er möchte so schnell wie möglich zum Anwesen der Villa Winterstein, Celine möchte das eigentlich nicht, denn nach der Restauration soll das Gebäude veräußert werden. Sie hängt sehr an dem Anwesen und im Laufe der Bauphase stößt sie immer mehr auf Hinweise aus der Vergangenheit ihrer Großmutter Claire. Alles weist darauf hin, dass sie eine Tragödie durchlebt hat.

Der Schreibstil in diesem Buch ist angenehm zu lesen, es beansprucht zwar die volle Konzentration und ist nicht mal so für zwischendurch zum entspannen, es entführt eine trotzdem in eine andere Welt. Erzählt wird aus der Perspektive der Gegenwart und der, der Vergangenheit. Beide Handlungsstränge sind gut unterscheidbar, von der Geschichte her gesehen, somit entstehen auch keine Verwechslungen. Mich hat jedoch gestört, dass das Buch einige Zeit gebraucht hat, bis es wirklich in Fahrt kommt. Dafür ist aber das Ende umso emotionaler. Ich war kurz vorm Herzinfarkt.

Damit das Buch insgesamt sehr gut gefallen hat kann ich guten Gewissens 4 von 5 Sternen vergeben.

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