Freitag, 16. Dezember 2016

„Das schöne Lied der Marie Anne Mozart“ von Gabriele Prohaska-Machried

Schwierig

Wolfgang Amadeus Mozart ist weltweit bekannt für seine Musik. Die wenigsten aber wissen, dass auch seine Schwester musikalisch veranlagt war. In diesem Buch wird die Geschichte von Marie Anne Mozart erzählt.

Man merkt leider, dass das Buch zuerst als Theaterstück existierte. Die Schreibweise ist sehr unpersönlich und schwierig. Ich hatte wirklich Probleme, mich in das Buch hinein zu versetzen. Das ganze hat leider die Darstellung der Charaktere mir auch nicht wirklich nahegebracht. Erschreckend oft werden in diesem Buch auch Gewaltszenen wie die damals übliche Gewalt in der Ehe, sowie Folter und die Todesstrafe dargestellt. Natürlich gehört das in die Zeit, in welcher die Mozarts gelebt haben, aber man muss es auch nicht übertreiben mit der Darstellung und ich fand das leider in diesem Buch etwas viel. Daher fand ich das Buch auch bis in die Hälfte ziemlich langatmig, wo ich dann ganz froh war, als das Buch auf das Ende zuging, wo sich dann auch leichter und flüssiger lesen ließ. Es werden viele altertümliche Aussagen und auch die Schreibweise verwendet, was das Buch für den Leser zwar nicht einfacher macht, aber trotzdem authentisch erscheinen lässt.

Da ich leider wie man merkt nichts begeistert bin von diesem Buch und es mir auch wirklich gefallen hat vergebe ich 2 von 5 Sternen.

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