Donnerstag, 8. Dezember 2016

„Für immer fliegen“ von Birgit Loistl

Existiert die „Liebe auf den Ersten Blick“?

Maja ist Studentin, die studiert in München. Eines Tages  trifft sie in der Marienstraße auf Cosmo. Ein unglaublich anziehender Straßenmusiker, der eine Kraft auf sie ausübt, die sie nicht beschreiben kann. Sporadisch treffen sie sich meist zufällig oder über ihre Freunde und nach und nach entwickelt sich eine Beziehung. Bis sie für ein halbes Jahr in die USA reist.
Nach einem schweren Autounfall liegt Maya auf der Intensivstation im Koma. Ihr Freund Cosmo macht sich große Sorgen um sie und eilt, zumal in die Nachricht erreicht ins Krankenhaus. Man lässt ihn aber nicht zu ihr, Mayas Eltern wissen nichts von der Beziehung und gestatten somit nur ihrer besten Freundin und deren Freund den Zugang zu Maya. Doch ihre Eltern bleiben nicht lange und somit finden Sie einen Weg, wie Cosmo zumindest zeitweise bei Maya sein kann.

Die Geschichte der beiden ist aus zwei Perspektiven geschrieben, die Perspektive Maya, welche sich damit befasst, wie sich beide kennengelernt haben und die Perspektive Cosmo, welche die Gegenwart beinhaltet. Die immer wieder wechselnde Zeit macht das Buch abwechslungsreich und nicht so trist, wie man es häufig bei Büchern mit Krankenhausbezug findet. Es bringt trotz des ernsten Themas eine frische mit sich, die der Sache definitiv angemessen ist. Die Darstellungen der Szenen um die handelnden Personen herum ist gut gelungen, das Buch läuft wie ein Film vor den Augen ab, auch wenn man sich nicht von Anfang an mit allen Charakteren identifizieren kann.

Die sehr kurzweilige und gefühlvolle Geschichte ist der erste Teil der „für immer …“-Reihe, welche sich mit den in diesem Buch befindlichen Freundinnen beschäftigt. Für einen guten Serienauftakt, der sich wirklich sehen lassen kann vergebe ich vier von fünf Sternen, denn irgendwie fehlt mir doch noch das gewisse etwas um mich vollends zu überzeugen.

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