Donnerstag, 26. Januar 2017

„Colours & dreams“ von Kirsten Greco

Quelle: Carlsen Verlag
Wenn da doch nicht immer diese Geheimnisse wären …

Emily ist gelernte Krankenschwester. Sie jobbt in einem Café. Doch sie ist keine ganz normale Frau, sie ist etwas besonderes. Wenn sie träumt, passiert genau das, was sie geträumt hat. Der Traum kündigt sich an (in der Realität) kurz bevor er die Wahrheit wird. Ihre Finger kribbeln, eine mächtige Kraft geht durch ihren Körper. Genauso ist es eines Tages auf der Arbeit, eine Kollegin bittet sie, einen etwas anderen Gast zu übernehmen, selbstverständlich tut sie es. Als sie an seinem Tisch steht und servieren möchte kribbeln ihre Finger, sie erinnert sich, dass sie in ihrem Traum eine Szene wie diese gesehen haben könnte. Alles ist immer so verwaschen, die kann sie sich direkt daran erinnern.
Als ihre Großmutter Claire stirbt bricht für Emily eine Welt zusammen. Sie war die einzige, mit der sie über ihre Träume reden konnte, denn das Talent hat sie durch Claire geerbt. Auch diese hat Visionen. Kurz vor ihrem Urlaub in Florida überreichen ihre Eltern Emily ein Paket. Das letzte Geschenk ihrer Großmutter. Doch was hat es damit auf sich? Alle machen ein großes Geheimnis darum.

Der Schreibstil in diesem Buch liest sich sehr gut. Wenn man einmal reingekommen ist kommt man da so schnell auch nicht wieder raus. Anfangs hatte ich Probleme, die einzelnen Sichtweisen zu unterscheiden, doch mit der Zeit geht das sehr gut. Für die beschriebenen Träume wurde eine andere Schriftart gewählt, das ist sehr gut, denn so lässt sich das prima abgrenzen. Auch die Spannung lässt nicht zu wünschen übrig, in der Mitte ist es so spannend, dass man auf keinen Fall aufhören kann. Das Buch hält einen gefangen und hinterlässt auch einen bleibenden Eindruck.

Ich bin begeistert und habe nur wenig Kritikpunkte. Deshalb vergebe ich 4,5 und 5 Sternen.

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