Donnerstag, 19. Januar 2017

„Millionärin wider Willen“ von Brigitte Teufel-Heimhilcher

Ich war in diesem Buch „Zuhause“

Elena ist gerade aus gesundheitlichen Gründen in Pension gegangen. Sie war Ärztin mit Leib und Seele. Jetzt hat sie nicht mehr zu tun und keine Aufgabe. Sie ist einsam, sie weiß nicht wie sie sich beschäftigen soll. Verzweifelt sucht sie nach einem Engagement. Bei einem ihrer täglichen Einkäufe am Kiosk gegenüber dessen sich vom Verkäufer einen Lottoschein aufschwatzen. Sie rechne nicht damit, dass die nächste Ziehung ihre sein wird. Sie gewinnt etwas mehr als 6.000.000 €. Was jedoch soll sie in ihrem Alter mit diesem Geld tun? 1000 Fragen tauchen auf, soll sie es ihren Kindern sagen, wohl eher nicht, aber wie kann sie das dauerhaft verschweigen? Geht auch irgendwie nicht. Gemeinsam mit ihrem Anwalt sucht sie nach Lösungen und wird bald fündig …

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und einfach. Man kann die Seele einfach baumeln lassen. Einen richtigen Spannungsbogen habe ich nicht gesehen, doch trotzdem wollte ich nicht aufhören zu lesen. Dieses Buch umgibt den Leser mit einer warmen Atmosphäre, es gibt keine richtigen Bösewicht in diesem Buch, lediglich derart verpeilt Personen, dass man ihnen diverse Fehltritte immer wieder verzeiht. Da das Buch aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben ist hat es mich auch sehr gut unterhalten, es war abwechselnd und interessant für die Geschichte auch die anderen Sichtweisen zu erleben. Wobei ich dazu sagen muss, am allerbesten hat mir die Darstellung der Rastlosigkeit gefallen, welche nach dem Eintritt in die Pension Elena überkommen hat.

Da ich wirklich angetan bin von diesem Buch, aber trotzdem einen spannenden Faden vermisse vergebe ich gute 4 von 5 Sternen.

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