Samstag, 7. Januar 2017

„Rocky Mountain Lion“ von Virginia Fox

Wie grausam kann ein Mensch sein?

Quinn ist Wildhüterin in Interdependence. Ein Dorf in der Rocky Mountains. Schon länger hat sie den Verdacht, dass ein Wilderer in ihrem Gebiet sein Unwesen treibt, denn auf ihren Streifzügen durch die Wald hat sich schon oft Fallen entdeckt. Sie stellt einen neuen Mitarbeiter ein, Archer ein zerstreuter Wissenschaftler. Doch irgendetwas stimmt nicht, wenn er sich unbeobachtet fühlt verhält er sich ganz anders, als gegenüber den Einwohnern und Quinn. Auf einem gemeinsamen Streifzug durch den Wald entdecken sie ein wunderschönes Puma Weibchen. Sie sehen aber auch einen Mann, welcher mit seinem Gewehr auf es zielt. Als dem Puma Quinn und Archer kommen hört nimmt er Reißaus. Der Wilderer ist sauer und feuert Schüsse auf die beiden ab. Alle bleiben oder verschont von Verletzungen aber wird das schon der letzte Angriff auf die beiden sein?

Der Schreibstil der Autorin ist umgangssprachlich und dadurch angenehm zu lesen. Was jedoch verloren geht ist die Tiefe in Situationen, welche diese Tiefe zum überzeugen benötigen. Dadurch kommen die Gefühle, welche in verschiedenen Situationen sein sollten einfach nicht beim Leser an was sehr schade ist. Die bildhaften Beschreibungen der Umgebung und des Dorfes erleichtern das eintauchen in die Geschichte ungemein. Man kann sich die Beschreibung der einzelnen Personen sehr gut vorstellen. Das Buch ist der 9. Band der Rocky Mountain Reihe von Virginia Fox. Doch auch ohne alle vorhergehenden Wände gelesen zu haben kann man sich gut in die Geschichte hinein finden, denn jedes Buch der Reihe ist in sich abgeschlossen.

Da es eine solide und gute Leistung ist und mich das Buch durchaus unterhalten hat, trotz einiger Punkte die oben ja schon bemängelt habe kann ich gute 3 von 5 Sternen vergeben :-)

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