Montag, 23. Januar 2017

„zwei richtige für Maddy“ von Giovanna Fletcher

Konnte mich nicht ganz überzeugen

Maddy, Ben und Robert sind seit ihrem 9. Lebensjahr unzertrennliche Freunde. Sie gehen auf die gleiche Schule, in die gleiche Klasse und treffen sich sofort nach der Schule zum Spielen. Doch man ist nicht immer 9 Jahre alt, mit der Zeit entwickelt sich der Mensch weiter, man wird nicht nur älter, sondern man entwickelt Gefühle, macht seinen Abschluss und geht zur Uni. Auf einer gemeinsamen Klassenfahrt nach Paris passiert es dann. Maddy geht jetzt offiziell mit Robert. Seit diesem Tag fühlt sich denn wie das 5. Rad am Wagen. Er gönnt es den beiden wirklich, wenn da nicht seine eigenen Gefühle wären...

Der Schreibstil ist gut zu lesen und relativ einfach gehalten. Erzählt wird die Geschichte aus 3 verschiedenen Sichtweisen, eine Tagebuchform von Ben, dieser hat sogar eine eigene Schriftart. Außerdem 2 Erzählformen einmal von Maddy und einmal von Ben. Beides ist gut voneinander abgegrenzt und durch die Angabe des Alters lässt sich auch der Faden gut verfolgen.
Doch trotz alledem bin ich nicht begeistert, es ist eine Geschichte die viel Potenzial für Gefühl hat. Bei mir jedoch ist nichts davon angekommen. Die Geschichte plätscherte vor sich hin, wirkliche Spannung kam wenn der nur kurzfristig auf und meine Augen blieben trocken. Das ist sehr schade, denn diese Geschichte könnte einem auch Training in die Augen treiben. Schade.

Da es eine solide Leistung war, die nicht aufgrund des fehlenden Gefühls nicht ganz überzeugen konnte vergebe ich durchschnittliche 2,5 von 5 Sternen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen