Montag, 20. Februar 2017

„Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel“ von Lesley Truffle

Viele Überraschungen und alles kommt anders als man denkt

Als Mary, eine Angestellte im Hotel ein Baby an der Wäscheleine findet nimmt sie es an sich. Sie sorgt für das Kind und nimmt es überall mit hin. Sie transportiert es in einer Suppenschüssel auf ihrem Wagen. Daniel ist Eigentümer dieses Hotels und findet heraus, dass Mary ein Kind mit sich herumschleppt. Er erfährt die Geschichte und hat eine Idee. Er würde in naher Zukunft eine Zweckehe mit der Schwester seines geliebten eingehen. Sein geliebter ist in naher Vergangenheit bei einem schrecklichen Autounfall ums Leben gekommen. Er trauert und damit sein Ruf und der des Hotels nicht in den Schmutz gezogen wird heiratet er die Schwester seiner großen Liebe. Doch diese scheint nicht die Frau zu sein, die sie wirklich ist …

Der Schreibstil ist unverwechselbar. Das Buch beginnt mit hartem, englischem Humor und wird dann im Laufe der Handlung doch sehr ernst. Ich finde es toll, wie dieser eben schon erwähnte Humor die ernste Geschichte eingerahmt, denn am Ende des Buches erscheint er wieder. Ich musste mehrfach wirklich heftig lachen und in der Mitte habe ich wirklich mit gelitten. Die Darstellung der einzelnen Charaktere ist auch sehr gut gelungen, man kann sich in sie hinein fühlen und ihre Handlungen verstehen.

Da ich sehr gut unterhalten war mit diesem Buch und es eine reiche Abwechslung mir geboten hat vergebe ich gute und einzigartige 5 von 5 Sternen.

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