Sonntag, 26. Februar 2017

„Mit euch an meiner Seite“ von Pippa Watson

Wie ein Hund das Leben verändern kann …

June ist Hundetrainerin. Gemeinsam mit ihrem Mann Morris leitet sie eine sehr erfolgreiche Hundeschule. Eines Tages erreicht sie der Anruf eines gewissen Steven Troy, angeblich der Manager eines weltweit gefeierten Stars. Eigentlich besteht er darauf, dass Morris seinen Fall übernimmt, als er jedoch erfährt, dass sie ebenfalls Hundetrainerin ist und sie ihm keinen Ausweg lässt, da ihr Mann wichtige Seminare abzuarbeiten hat stimmt er zu und übergibt den Fall an Sie.

Tobey ist Sänger. Nach einem traumatischen Erlebnis bei einem Konzert ist er schwer traumatisiert und kann keine Nacht ohne Albträume durchschlafen. Eines Tages wird während der Verfolgungsjagd mit Paparazzi ein kleiner Hund von einem Motorrad angefahren und schwer verletzt. Nach beendeter Verfolgungsjagd besteht Tobey darauf, zu der Stelle zurückzufahren, an welche der Hund zuletzt gesehen wurde. Er möchte ihn retten. Und sie finden ihn. Schwer verletzt und zitternd vor Angst in einem Gebüsch. Tobey lässt ihn in der nahegelegenen Tierklinik behandelt, übernimmt die Behandlungskosten und nimmt das Tier danach bei sich auf. Es stellt sich jedoch heraus, dass auch der Hund schwer traumatisiert ist und Hilfe dringend gebraucht wird...

Der Schreibstil in diesem Buch ist angenehm zu lesen, erfordert jedoch die geistige Anwesenheit des Lesens, d. h., dass man nicht während dem Lesen einfach abschalten kann der story ihren Lauf lassen kann, man muss schon mit Kopf dabei bleiben, denn die Erzählperspektive wechselt zwischen June und Tobey. Man muss schon sich immer bewusst sein, wer gerade der Erzähler ist, ansonsten kann die Sache verwirrend werden. Es steckt sehr viel Gefühl in der Geschichte, gerade am Ende kann das Auge definitiv nur bei herzlosen Menschen trocken bleiben. Der Schreibstil und die wechselnden Perspektiven das ist zu, dass die Geschichte umso emotionaler wird, denn man kennt die Ansichten beider Seiten und weiß oder bzw. kann es sich denken, wie der andere wohl auf diverse Aktionen reagieren konnte. Die Darstellung der Charaktere ist sehr liebevoll gestaltet, das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf der Hauptakteurinnen, Milli , dem Hund. Aber auch die weiteren Akteure in der Geschichte sind wirklich authentisch dargestellt. Das Buch würde ich nicht lediglich als Unterhaltungsroman ansehen, denn es steckt auch viel Wahrheit drin, zum Beispiel darin, was ein fühlen kann und wie es sich in was für einer Gefühlslage verhält, zum Beispiel das Gähnen nicht etwa ein Zeichen von Langeweile ist, sondern eher von Stress. Ich habe mich nicht nur gut unterhalten gefühlt, sondern auch noch einiges über Hunde gelernt (obwohl ich dachte, dass ich schon viel weiß)

Deshalb vergebe ich 4 von 5 Punkten, da doch am Ende einige Kritikpunkte aufgetreten sind, die ich jetzt nicht benennen kann, denn sonst würde ich Spoilern. :-)

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