Sonntag, 12. März 2017

„Danke, fremde/r für mein Leben“ von Kathrin und Christian Schröder

Ein außergewöhnliches Buch

Alles beginnt mit Rückenschmerzen. Kathrin, Inhaberin, gemeinsam mit ihrem Mann Christian einer Salzgrotte beißt die Zähne zusammen. Sie arbeitet, bis ihr Mann eines Tages, als er sie im Geschäft antrifft unverzüglich zum Arzt schickt. Im Bauch hat innerhalb einiger Stunden den Umfang einer hochschwangeren Frau angenommen. Von ihrem Arzt wird sie sofort ins Krankenhaus weiterverwiesen. Dort beginnt eine Odyssee von Schmerzen und Leid. Doch der Glaube hilft ihr weiter, ihr und ihrem Mann. Auch diese Zeit ist einmal vorbei und am Ende steht immer ein Licht am Ende des Tunnels.

Dieses Buch ist außergewöhnlich, nicht nur weil es vorwärts, sowie rückwärts gelesen werden kann, sondern auch weil es eine ganz besondere Geschichte enthält. Liest man das Buch von vorne bekommt man die Sicht von Kathrin zu lesen. Sie beschreibt mit einer bewundernswerten, reflektierten Art ihrem Weg durch die Krankheit. Wird das Buch von der anderen Seite gelesen bekommt man die Sicht ihres Ehemannes. Er beschreibt treffend und ebenso reflektiert wie es ihm in dieser Zeit ergangen ist. Wie er die ganze Firma personell umgestellt hat um Kathrin zu entlasten und wie er es geschafft hat sich Zeit frei zu schaufeln. Er schreibt über die Unklarheit während der Operation und, und, und.
Für Menschen, die mit medizinischen Fachbegriffen nicht so bewandert sind befindet sich am Ende des Abschnittes des Ehemannes ein Glossar, in welchem man unbekannte Fachbegriffe nachschlagen kann.

Wie man merkt, ich bin wirklich begeistert von diesem Buch. Es hat mich abgeholt. Ich kann somit 5 von 5 Sternen vergeben :-)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen