Sonntag, 12. März 2017

„Die letzten Tage der Nacht“ von Graham Moore

Wer hat die Glühbirne erfunden?

Paul ist Anwalt. Gerade hat er sein Studium beendet und in einer Kanzlei einen Job angenommen. Wir schreiben das Ende des 18. Jahrhunderts. Gerade sind aufstrebende Wissenschaftler dabei, das Leben der Menschen um Technik zu bereichern. Der Strom ist neu entdeckt und einzelne Häuser können jetzt Gleichstromgeneratoren montieren lassen. Gleichzeitig ist aber die Westinghouse electric company dabei den Wechselstrom gesellschaftsfähig zu machen. Westinghouse engagiert Paul als Anwalt, denn Thomas Edison hat geklagt. Die von Westinghouse entwickelte Glühbirne verletzt seiner Meinung nach das Patent seiner Glühbirne. Mit dieser Klage ist der „Stromkrieg“ eröffnet.

Der Schreibstil in diesem Buch ist angenehm. Die ich Perspektive ermöglicht es dem Leser tiefere Einblicke in in Pauls Gefühls und Seelenleben. Man fühlt mit ihm mit, wenn es wieder einen juristischen Rückschlag gibt oder wieder etwas in anderer Sache nicht so läuft, wie es ihm gerade beliebt. Die Darstellung der einzelnen anderen Figuren, vor allem der Wissenschaftler ist auch wirklich gut gelungen, die Personen wirken authentisch in ihrem Tun und Lassen und sind dem Leser größtenteils sympathisch (irgendetwas Böses muss es immer geben). Auch die Darstellung diverser Szenen, welche im Buch von bedeutender Wichtigkeit sind ist gut gemacht, der Leser kann sich bei der möchte die Szene vor Augen rufen und somit den Fall aus der Sicht von Paul erleben.

Da ich von diesem Buch begeistert bin und es mich vermutlich so schnell nicht wieder loslässt kann ich nicht anders und vergebe wunderbare 5 von 5 Sternen.

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