Freitag, 31. März 2017

"eines Tages vielleicht" von Laura Moriarty



Tolle Darstellung


Kara hat gerade den Führerschein. Sie fährt mit dem Auto ihrer Eltern durch die Stadt, biegt auf einen Parkplatz ein um einen streunenden Hund zu retten. Als sie den Parkplatz wieder verlässt, mit Hund im und Freundin im Auto telefoniert sie und übersieht ein Mädchen, das gerade den Bürgersteig verlässt um über den Zebrastreifen zu gehen. Sie bemerkt erst, als es knallt, dass sie es überfahren hat. Das Mädchen stirbt. Sie ist voller Schuldgefühle, kann sie jemals wieder in ein richtiges Leben finden? Und das ganze könnte noch viel einfacher sein, wenn die Beziehung zu ihrer Mutter jetzt nicht diese schlechten Ausmaß hätte, die sie in Wirklichkeit doch hat.

Der Schreibstil in diesem Buch ist sehr einfach gehalten. Man sieht die Geschichte aus der Sicht der Mutter geschrieben. Das macht die ganze Sache so interessant, denn man weiß nicht genau was in der Tochter vorgeht, kann sich aber die Mutter und ihre Gedanken komplett zu seinen eigenen machen und somit in die Geschichte hinein tauchen. Mir gefallen die Charaktere, sie sind sehr authentisch und wirklich verschieden. Das Thema ist zertifiziert und muss vorsichtig angegangen werden, ich denke in diesem Buch ist es sehr gut dargestellt.
Jedoch muss ich sagen, dass es sich teilweise doch etwas gezogen hat, das ist aber der alte Kritikpunkt, den ich wirklich habe.

Deshalb vergebe ich 4 von 5 Sternen.

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