Samstag, 15. April 2017

„Das Geheimnis von Chaleran Castle“ von Elaine Winter

Eine Geschichte mit magischen Momenten

Felicia ist Journalistin. Sie reist für einen Bericht für ein Reisemagazin nach Schottland auf eine Insel. Durch einige ungeschickte Vorkommnisse landet sie im Rosenstrauch eines Tierarztes. Es funkt direkt. Er zeigt ihr die Insel, darunter auch einen alten Landsitz eines Clans. Er selbst ist der älteste, der Geschwister. Auf eine gewisse Weise fühlt sie sich auf der Insel angekommen, zu Hause oder ähnlich. Sie kann es sich nicht erklären, denn es kommt ja auch teilweise vor, als hätte sie diverse Felsen schon einmal gesehen. Bis sie auf ein Geheimnis stößt, was alles verändern wird.

Die Geschichte spielt in 2 verschiedenen Zeiten. Felicia handelt in der Gegenwart (2012) es gibt aber auch eine Ebene der Geschichte in der Vergangenheit (1920). Meine Geschichten sind unterschiedlicher denn je. Gerade Briefe, die Felicia in der Gegenwart liest, die in der Vergangenheit verfasst wurden verweben die Geschichte miteinander. Es ist sehr emotional geschrieben und es sich gut voneinander trennen, denn die Vergangenheit ist nicht nur in Briefen zu lesen, sondern auch in Tagebucheinträge und in einer erzählenden Variante. Da die Tagebucheinträge und Briefe in einer anderen Schrift geschrieben sind kann man das ganze wunderbar voneinander trennen.
Der Schreibstil lässt sich sehr leicht und fließend lesen. Man merkt nicht, wie schnell man in diesem Buch vorankommt. Man kann es (oder den E-Book Reader) nicht mehr aus der Hand legen. Lediglich das Ende hat für mich zu viele harmonieren. Es werden Fragen geklärt, die eigentlich gar nicht aufgeworfen sind oder eher gesagt welche ganz am Anfang der Geschichte nebenbei erwähnt wurden und dann eigentlich da sie nicht wichtig sind wieder in der Versenkung der Gedanken verschwinden. Für manche Zusammenhänge musste ich wirklich wieder zurückblättern.

Ein bisschen schade ist das schon, einen großen Abbruch an der Leserqualität des Buches gibt es für mich trotz alledem nicht und ich vergebe deshalb 4,5 von 5 Sternen.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen