Donnerstag, 8. Juni 2017

„Die sieben Schwestern“ von Lucinda Riley

Toller Auftakt für eine bestimmt lesenswerte Reihe


Maia Lebt mit ihren Geschwistern auf einer kleinen Insel im Genfer See auf. Sie wurde von „Pa Salt“ adoptiert, genau wie ihre Geschwister. Als dieser stirbt hinterlässt er ein ganz besonderes Vermächtnis. Das liefert Hinweise auf die Herkunft und Identität jeder einzelnen. Auch für jede hat er einen Brief vor seinem Tod geschrieben, welche vom Anwalt ausgehändigt wird. Dieser bietet Hilfestellung und Anregung dazu, die eigene Vergangenheit zu erforschen. Maia weiß nicht, sie ist sich unentschlossen ob sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln begeben soll, doch als dann plötzlich eine Person aus ihrer Vergangenheit auf ihrer Insel auftauchen möchte geht alles schneller als man denken kann …

Ich finde den Schreibstil dieser Geschichte sehr angenehm zu lesen. Die Gegenwart ist mit einem ich-Erzähler (Maia) dargestellt. Es gibt auch eine Ebene in der Vergangenheit, welcher von einem Außenstehenden  Erzähler übernommen wird. Ich finde den Wechsel dieser Schreibstile sehr angenehm. Es bringt Lebendigkeit in das Buch. Auch die Gestaltung der Überleitungen zwischen den einzelnen Zeiten ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Ich denke, auch Gefühle sind in diesem Buch sehr gut überbracht. Ich denke, dass kein Auge, dass dieses Buch liest trocken bleiben wird.
Meiner Meinung nach wurde jedoch manches in diesem Buch zu kurz abgehandelt. In manchen Szenen fehlte mir einfach der letzte Funke der überspringen muss, um ein Buch perfekt zu machen.

Trotzdem glaube ich, dass dieses Buch ein toller Auftakt ist für eine Reihe, die ich bestimmt mit Vergnügen lesen und weiter verfolgen werde. Ich vergebe daher 4 von 5 Sternen und sage: weiter so!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen