Donnerstag, 27. Juli 2017

„Lost in Pain“ von Jennifer Wellen

Die Klauen der Vergangenheit

Catlin ist in einem Waisenhaus aufgewachsen. Die Zustände waren schrecklich. Was die Kinder dort erleben mussten will man sich nicht vorstellen. Von Verhöhnung bis zu sexuellem Missbrauch ist alles dabei. Gemeinsam mit ihrem Freund Nick, welcher unter tragischen Umständen seine Eltern verloren hat wächst sie dort auf. Die beiden haben eine ganz besondere Verbindung. Bis zu dem Tag, an dem Catlin das Waisenhaus verlässt. Es bricht nicht das Herz.
10 Jahre später taucht Catlin plötzlich wieder auf. Und sie bittet Nick um einen ganz großen gefallen.

Der Schreibstil in diesem Buch ist nicht der einfachste, trotzdem aber sehr gut lesbar. Man kommt gut voran, insgesamt ist das Buch sehr kurzweilig. Manche Sätze muss man jedoch zweimal lesen, da sie recht verschlungen sind. Die Abtrennung zwischen Catlin Rückblenden in die Vergangenheit und der Gegenwart durch unterschiedliche Schriftarten finde ich sehr gut, dass unterstützt die Orientierung sehr gut.

Trotzdem muss ich sagen, dass ich nach dem Klappentext gedacht habe, dass der Fokus eher auf der Suche nach der Vergangenheit liegt, als auf Liebe, Verlangen und Sexualität.

Da ich aufgrund des Klappenstextes etwas anderes erwartet habe kann ich mich leider mit dem Buch nicht ganz identifizieren. Die Machart ist wirklich gut, doch es war trotzdem nicht meins. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen