Mittwoch, 19. Juli 2017

„Warum einfach, wenn umständlich viel schöner ist“ von Birgit Gruber

Leider sehr enttäuschend

Antonia lebt mit ihrem Bruder gemeinsam in einer Wohnung. Sie hat gerade ihren Job verloren, weil eine gewisse Cindy ihr den Job streitig gemacht hat. Paul, ihr Bruder hat ein gut gehende Sterne Restaurant ist ein echter Frauenheld. Häufig erwischte natürlich die falschen, um diesen dann wieder los zu fliegen haben die beiden eine einzigartige Strategie entwickelt. Sie Spielt einfach seine Ehefrau. Auf dem Klingelschild lassen die beiden es absichtlich so aussehen. Bei einer berühmten Veranstaltungsagentur findet Antonia einen neuen Job. Eigentlich wird sie nur als Bürokraft eingestellt, doch durch interessante Umstände wirklich schnell mit einem eigenen Projekt betraut. Von da an nimmt das Unheil seinen Lauf...

Der Schreibstil ist jetzt nicht gerade schwierig, man kann das Buch gut als Lektüre zum abschalten verwenden. Ich finde es gut so, dass der Schreibstil nicht schwierig ist, denn so kann ich mich mehr über die Protagonisten aufregen, mit denen ich einfach nicht warm werden kann. Häufig habe ich mich gefragt, wie dumm man eigentlich sein kann. Lösungen, die quasi auf der Hand liegen werden mit 5 gefühlten Umwegen und 3000 mal falschem abbiegen gefunden werden. Auf die Dauer ist das wirklich anstrengend. Man muss dem Buch aber lassen, das es mit Humor geschrieben wurde. Immer wieder gibt es Szenen, die für manche lustig sein können. Ich fand diese einfach nur langweilig und nervig.

Da ich ja doch einige Kritikpunkte hatte und mit dem Buch im Nachhinein wirklich nicht zufrieden bin kann ich leider nur traurige 2 von 5 Sternen vergeben. Schade :-(

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen