Sonntag, 3. September 2017

„Der Stuhl des Manitou“ von Phil Hubbe

Cartoon mal anders


Es ist immer wieder ein ethischer Streitpunkt, dass man Witze über Randgruppen wie Rollstuhlfahrer/Behinderte machen? Dieses Buch zeigt, dass es durchaus nicht verwerflich ist, Witze über eine bestimmte Randgruppe zu machen. Man muss nur selbst diese Randgruppe angehören und genug Humor mit sich führen. In seinem Buch „Der Stuhl des Manitou“ hat der selbst an Multiple Sklerose erkrankte Autor sehr lustige Cartoons mit dem Fokus auf Handicaps veröffentlicht. Doch ich denke, es ist nicht nur zur Unterhaltung, denn man wird auch auf humoristische Art und Weise auf Missstände im Umgang mit physisch eingeschränkten Personen hingewiesen. Man sieht sehr gut, was heutzutage schon in der Bevölkerung oder der Gestaltung der öffentlichen Umwelt gut klappt und was noch verbesserungswürdig ist.

Ich finde dieses Buch sehr unterhaltsam, es ist nicht wirklich anspruchsvoll, doch man braucht eine Prise Humor um zu verstehen. Ich finde es klasse, dass auch solche Bücher auf dem Markt gibt und dass sie publiziert werden. Das müsste viel öfter so sein. Da mir das ganze sehr gut gefällt und mir jetzt auch keine Kritikpunkte aufgefallen sind vergebe ich doch glatt 5 von 5 Sternen.

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