Sonntag, 24. September 2017

„Die Magie der letzten Wünsche“ von Emma Peony

Wenn „Bärchi“ eine Mission hat


Kilian hat schon wieder seinen Job verloren. Jetzt sitzt er bei einem schlechten Sachbearbeiter auf dem Arbeitsamt und dieser ist natürlich wie immer nicht ganz engagiert. Das Stellenangebot, welches Kilian bekommt ist in einer Seniorenresidenz. Schnellstmöglich schreibt der Sachbearbeiter die Adresse auf und bittet Kilian dann nach draußen. So kommt es, dass Kilian wenige Stunden später auf seine alten Vespa in einer schönen Allee vor einem ansprechenden Gebäude mit großem Park hält. Er ist extra etwas zu früh, denn er hat die Angewohnheit sonst immer zu spät zu kommen. Jetzt hat er sogar noch eine ganze halbe Stunde Zeit, sich den Park anzusehen. Einfach wundervoll.

Der Schreibstil in diesem Buch ist sehr schön, anfänglich hatte ich einige Probleme, mich mit Kilian identifizieren zu können, oder zumindest seinen Standpunkt objektiv zu betrachten, da er mir schon irgendwie komisch vorkam. Das hat sich jedoch mit der Zeit gelegt und ich muss sagen, eine Wandlung, wie dieser Protagonist sie durchmacht ist selbst unter erfundenen Charakteren sehr selten. Die Darstellung dieser Wandlung ist sehr gut gelungen, man merkt einfach, dass der Charakter mit sehr viel Liebe gezeichnet wurde. Auch die anderen Protagonisten sind sehr gut dargestellt. Von jedem ist etwas dabei. Auch die Gefühle, der in diesem Buch nicht zu kurz, es gibt lustige Stellen und traurige Stellen. Da sich im Endeffekt die Waage hält, würde ich sagen, dass das Buch gleichmäßig lustig, aber auch traurig ist.


Jedoch muss ich sagen, da mir der Einstieg doch recht schwergefallen ist, vergebe ich vier von fünf Sternen und sage weiter so!

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