Montag, 11. September 2017

„Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes

Ein kritisches Thema


Louisa hat gerade ihren Job in einem Café verloren. Sie machte diesen Job, doch ihr Arbeitgeber musste das Café schließen. Mit verschiedensten Jobs, die definitiv nicht ihre Traumjobs sind versucht sie sich über Wasser zu halten. Eines Tages im Jobcenter bekommt sie eine ganz besondere neue Arbeitsstelle. Sie soll einen Querschnittsgelähmten Mann davon überzeugen, dass es Leben lebenswert ist und er nicht die in der Schweiz erlaubte Sterbehilfe in Anspruch nehmen soll. Es wird ein ganz besonderes, halbes Jahr.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, das harte Thema wird durch einfachen Schreibstil sehr gut zugänglich gemacht. Die Charaktere sind gut gezeichnet und somit ist es auch möglich, sich in diese Charaktere hinein zu versetzen.
Trotzdem muss ich sagen, dass das Buch nicht meins ist, ich habe weder mit dem Thema noch mit den Charakteren ein Problem, ich habe ein Problem mit dem Ende. Klar kann ich die Entscheidung, die er trifft nachvollziehen und trotzdem bin ich der Meinung, dass ein falsches Bild beim Leser entsteht, durch dieses Ende.

Da mir das Buch trotzdem sehr gut gefallen hat vergebe ich 4 von 5 Sternen.

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