Mittwoch, 25. Oktober 2017

„Die Stille zwischen Himmel und Meer“ von Kati Seck

Ein ganz besonderer Roman 


Vergangenheit: 

Lange Zeit lebte Edda bei einer verrückten Frau im Keller. Sie war vollkommen abhängig. Sie war eingesperrt und konnte das Leben draußen nicht erleben. Sie wurde genötigt, missbraucht und unter Umständen auch mal gefoltert. Bis zu dem Tag, an dem sich alles veränderte. 
 
Gegenwart viele Jahre sind vergangen, seit diesem einen Tag. Immer noch wird sie von ihren Ängsten und Zwängen beherrscht. Es fällt ihr nicht leicht, sich auf die neue Welt einzulassen, lange Zeit wurde ihr von Isolde immer wieder vor Augen geführt, wie gefährlich doch die Welt draußen ist. Mit diesen Zweigen und noch weiteren, welche durch den mangelnden Sozialkontakt während ihrer Zeit im Keller verrühren kämpft sie bis heute. Er will führt sie. In ein kleines Dorf am Meer. Wird sie es hier schaffen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen? 

Der Schreibstil dieses Buches gefällt mir sehr gut, erstens ist er wechselnd zwischen Gegenwart und Vergangenheit und zweitens sind diese Wechsel nicht abrupt wie in vielen anderen Büchern, die Vergangenheit tauchte häufig in Rückblenden auf. Das macht das ganze Buch sehr weich zu lesen, man kommt schnell voran und möchte eigentlich auch gar nicht mehr aufhören. 
Ich soll in Rezensionen eigentlich auch immer Kritikpunkte aufführen, mein Problem ist, ich habe in diesem Buch keine Kritikpunkte gefunden. 

Wie ihr merkt, ich bin voll und ganz begeistert von diesem einzigartigen Werk und vergebe wohl verdiente 5 von 5 Sternen.

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