Dienstag, 26. Dezember 2017

„Ein Garten voll Glück“ von Barbara Ostrop

Ein Buch mit Message


Leah hat eine kleine Tochter, Lilli. Sie ist häufig krank und wird von Leah mit zur Arbeit genommen, da sie nicht alleine zu Hause bleiben kann. Ihren Kollegen stört das sehr. Jana, eine Freundin weiß um diesen Umstand und legt ihr eines Tages eine Stellenausschreibung vor. Gesucht wird quasi eine Gesellschafterin für eine alte Dame, deren Ehemann vor wenigen Monaten verstarb. Sie kann sich durchringen, sie bewirbt sich auf die Stelle und soll bei der alten Dame gemeinsam mit ihrer Tochter einziehen. Natürlich tauchen Fragen auf, zum Beispiel, warum sich der Sohn (erwachsen) nicht um seine Mutter kümmert. Schritt für Schritt kommt sie dem Umstand auf die Spur und Schuldgefühle werden wieder geweckt, welche eigentlich verdrängt schienen. Plötzlich taucht Lillys Vater wieder auf und wirbt um Leah. Wird sie sich ihm hingeben und wird sie seinem dunklen Geheimnis auf die Spur kommen?

Der Schreibstil in diesem Buch hat mir sehr gut gefallen, die Charaktere waren durchweg authentisch und wirklich klasse dargestellt. Ich finde es auch sehr überraschend, wenn dann sich Vorfälle ereignen, mit denen man nicht rechnet.
Des weiteren muss ich sagen, dass dieses Buch nicht nur eine Geschichte ist, es hat im Hintergrund auch eine „Message“. Gerade so etwas finde ich sehr wichtig, denn man erreicht zwar über Kampagnen gegen Drogen etc. viele Leute, doch manche muss man einfach dort abholen, wo sie sind und das ist häufig auch in Büchern, bzw. durch Bücher.

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass sich damit gerechnet hatte, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, dass die Geschichte von Rosalind im Mittelpunkt steht. Ich habe jedoch bei der Lektüre dieses Buches gemerkt, dass eigentlich die Liebesbeziehung oder eher gesagt das Liebesleben von Lehr im Mittelpunkt steht. Das ist vielleicht bei leichter Irritationspunkt, Doch trotzdem nicht weiter schlimm, das Buch gefällt mir trotzdem gut.


Ich muss sagen, ich denke ich kann wunderbare 4 von 5 Sternen vergeben. Für die volle Punktzahl hat mir dann doch ein bisschen was gefehlt, so das letzte Stückchen, das mir wirkliche Emotionen ins Gesicht zaubert, das hat mir gefehlt. Aber ich muss trotzdem sagen, weiter so!

Donnerstag, 7. Dezember 2017

„Zwei an einem Tag“ von David Nicholls

langweilig

Emma und Dexter durchleben eine sehr unglückliche Liebesgeschichte. Sie treffen sich und müssen sich am nächsten Tag direkt wieder trennen. Werden sie jemals zusammenfinden?

Ich muss sagen, ich bin kein Mensch, der Bücher mittendrin abbricht. Aber dieses Buch hat mir gar nicht gefallen. Ich fand es sehr langweilig geschrieben und Spannung hat mir auch gefehlt. Mit den Gedanken war man definitiv selten wirklich nur bei Buch, denn die Geschichte hat mich nicht gefesselt.

Das Buch hat mich auch nicht berührt. Von anderen Lesern hört man aber, dass das Buch unglaublich emotional sein soll. Ich kann mich dieser Meinung nicht anschließen. Ich vergebe einen traurigen, einsamen Stern.
1 von 5 Sterne


Sonntag, 3. Dezember 2017

„Winterglitzern –, Cornwall Sessions 2“ von Cara Lindon

Ich bin auf jeden Fall überzeugt aber noch nicht begeistert.


Bree ist ein Curvy Modell. Sie ist mal hier, mal da, hat eine Männerbeziehung nach der nächsten. Bis sie der Anruf ihres Vaters auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Ihre Mutter ist schwer erkrankt und muss in die Klinik. Da ihr Vater sich gerne um seine Frau kümmern möchte, während sie im Krankenhaus behandelt wird muss irgendjemand das Bed & Breakfast weiterbetreiben. Schließen können sie sich nicht leisten, gerade deshalb, da die Wintermonate in Cornwall und speziell in St. Bartholomew nicht gerade von Touristen strotzt. Ausgerechnet in der Zeit, in welcher Bree die Pension ihrer Eltern übernimmt hat sich ein skurriler Mann ein Zimmer gemietet. Er bringt seinen Jack Russell Terrier „Charly Brown“ mit. Ein vollkommen unerzogener Hund. Kann das gut gehen?

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Man kann sich voll und ganz in die Geschichte fallen lassen. Gerade die Darstellung des Hundes und der Katze, welche später im Buch erscheint, haben mir sehr gut gefallen. Ich finde es toll, wenn Tiere in einem Buch eine bedeutende Rolle spielen. Das macht die Geschichten dann doch etwas unberechenbarer.
Ich muss aber auch sagen, dass manche Perspektivensprünge (springen meistens zwischen Bree und Ben) ein bisschen überraschen und auch verwehren. Gerade wenn zum Ende des Buches auch eine kurze Einblendung einer 3. Perspektive erscheint. Das war dann doch ein bisschen kritisch, aber schlecht fand ich es nicht, nur irritierend.

Ich habe das Buch gelesen, ohne dass ich den 1. Teil der Reihe „Cornwall Sessions“ von Cara Lindon gelesen habe und ich muss sagen, dass man dieses Buch auf jeden Fall lesen kann, ohne den 1. Teil zu kennen. Mir hat keinerlei Vorwissen gefehlt, die Geschichte hat lediglich auf sich selbst aufgebaut.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass dieses Buch geeignet ist, für jeden, der Liebesgeschichten und Tiere mag. Für schöne, kuschelige Winterabende am Kamin ist dieses Buch bestimmt bestens geeignet. Da ich trotzdem auch einige Irritationen durch den Perspektivenwechsel hatte und mir auch ein bisschen etwas gefehlt hat … Ich denke mir hätte ein bisschen mehr Emotion gut gefallen, vielleicht auch in Bezug auf die Familie. Ich vergebe gute 4 von 5 Sternen.