Montag, 12. März 2018

„Das Geheimnis der Zuckerschwestern“ von Susanne Ferolla

Eine mittelmäßige Leistung


Beatrice ist Lehrerin. Ihr Freund arbeitet bei einer Organisation, welche Verbrechen aufklären soll. Er bekommt einen Auftrag, die Tochter eines reichen, italienischen Mannes zu suchen, denn diese gilt als verschwunden. Was ihm direkt auffällt ist, dass die Frau auf dem Foto genauso aussieht wie Beatrice. Spielt sie ein böses, doppeltes Spiel? Oder gibt es ein Geheimnis, welches nur darauf wartet, gelüftet zu werden?

Der Schreibstil in diesem Buch ist einfach aber lebhaft. Man kann sich durchaus die Geschichte in Bildern vor dem inneren Auge vorstellen. Mir fehlt jedoch der Tiefgang und die ganz großen Emotionen, die Handlung ist doch recht voraussehbar und klar. Überrascht wurde ich lediglich ein einziges Mal, was ich sehr schade fand, denn die Idee dieser Geschichte und dieses Buches ist klar und geheimnisvoll.
Trotzdem ist das Buch nicht für schwache Nerven, zeitweise geht es doch schon sehr gut zur Sache, es hat auch einen Hang zum Krimi. Gerade die Darstellungen der Mafia oder was auch immer das sein sollte fand ich interessant und durchaus realistisch. Realistisch zwar nicht für die heutige Zeit, aber für die Zeit, in welcher die Geschichte spielt.

Wie er merkt, ich bin nicht restlos begeistert, aber auch nicht endlos enttäuscht. Ich denke es ist eine mittelmäßige aber solide Leistung wofür ich dann 2,5 von 5 Sternen vergeben kann.

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