Montag, 21. Mai 2018

„Schwestern für einen Sommer“ von Cecilia Lyra

Der Plan einer Großmutter


Cassie und Julie sind Halbschwestern. Sehr lange herrschte Funkstille beiden, es gibt unüberwindbare Differenzen. Aufgrund des Todes ihrer Großmutter treffen sich beide bei einem Anwalt wieder um das Testament verlesen zu bekommen. Auf dem Weg in die Kanzlei ist niemandem der beiden klar, dass dieses Testament, so banal es auch klingen mag ein Einschnitt in ihrer beider Leben sein wird.

Der Schreibstil in diesem Buch ist angenehm zu lesen und man kommt eigentlich auch ganz gut in die Geschichte hinein. Ich persönlich hatte Probleme (durchgängig bis zum Ende) beide Schwestern auseinanderzuhalten. Die Geschichte wird abwechselnd in der ich-Perspektive erzählt. Eigentlich habe ich mit verschiedenen Perspektiven keine Probleme aber bei diesem Buch war es wirklich eine Herausforderung für mich. Emotional muss ich aber sagen, dass ich durchgängig zu den einzelnen, wirklich unterschiedlichen Charakteren emotionale Empfindungen spürte (bei ihrem Vater zum Beispiel spürte ich Hass).

Es gab aber in diesem Buch aufstellen, die sich wirklich wie ein Kaugummi vermisst gezogen haben. Ich musste zeitweise wirklich das Buch aus der Hand legen und mich dann auch wieder zwingend weiterzulesen weil es zwischendurch wirklich durchgängige, träge Stellen gab.

Aufgrund dieser Pro und contra Argumentation kann ich sagen, dass ich dieses Buch mit 3 von 5 Sternen bewerten würde.

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